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Gruppe "Waldzwerge"

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Gegründet wurden die Waldzwerge im November 2005 als „Minikindergarten“ der Wühlmäuse. Trotz des bitterkalten Winters liefen schon bald 12 Kinder an zwei Vormittagen durch den Wald, bauten ein Tipi und erforschten die Ameisenhügel.

Nach einem Jahr verließ uns die Waldpädagogin und da viele Kinder in den Kindergarten wechselten, drohte die Gruppe zu zerfallen. Doch immer wieder fanden Interessenten in den Wald, so dass sich die Gruppe wieder füllte. Im Sommer 2009 wurde die Gruppe umstrukturiert, die Betriebserlaubnis beantragt, ein neues Konzept und eine neue Erzieherin brachten wieder Schwung hinein. 10 Kinder können nun an drei Tagen mit erweiterten Öffnungszeiten die Natur erleben, der vierte Tag dient dem Schnuppern bei den „Großen“ im Nachbarwald.

Zitat unserer Erzieherinnen zum Wald als "Erlebnisraum":

„Wir sehen die Besonderheit unseres Waldkindergartens darin, dass unsere Kinder in der geschützten Umgebung einer kleinen Gruppe die Natur als schützenswerten Raum erleben. Im Wechsel der Jahreszeiten machen sie ihre Erfahrungen mit allen Sinnen. Der Wald ist Erholungsraum, Spielraum, Lehrraum und Bewegungsraum. Der Weg im Wald ist das Ziel und unsere Kinder bestimmen das Tempo. Sie haben Zeit zum Entdecken, Erforschen, Beobachten und lernen so das facettenreiche Leben von Pflanzen und Tieren kennen. Unsere „Zwerge“ bewegen sich auf natürlichem Waldboden, sie balancieren auf Baumstämmen, und schulen ihr Gleichgewicht durch kleine Unebenheiten, die das Laufen immer abwechslungsreich machen. Sie lernen in der Natur jegliche Formenvielfalt kennen. Ihre Kreativität wird ohne vorgefertigtes Spielzeug intensiv gefördert, ohne Reizüberflutung. Die pädagogische Arbeit im Wald bietet den Kindern jeden Tag immer neue Lernangebote. Die Kinder erobern sich diesen neuen Raum mit großer Neugierde und mit Freude, jedoch jedes in seinem eigenen Tempo und der ihm eigenen Art. Ihre Selbstständigkeit wird so gestärkt ohne sie zu überfordern.“

- Nadine Lesnik, Linda Gajda